Halloween y una nueva familia (Halloween und eine neue Familie) 

Nun bin ich schon über 3 Monate in Paraguay, kaum zu glauben wir schnell die Zeit vergeht! In den letzten Wochen hat sich auch einiges Schlag auf Schlag geändert, so dass ich nicht zum Schreiben gekommen bin. . . Aber zuerst mal zu einem kleinen Halloween Fest an dem ich teilnehmen durfte: Seit ungefähr 3 Wochen begleite ich eine paraguayische Freundin,  die unter der Woche Kunst an der Universität hier studiert und samstags vormittags Musikunterricht gemeinsam mit ihrem Mann an einer Schule gibt, samstags . Sie singen gemeinsam mit den Kindern und haben 2 kleinere Lieder für Halloween einstudiert. Für mich ist es sehr interessant zu sehen, wie es in dieser Schule ist, die eine der teuersten von Asunción ist.  Der Unterschied zu meiner Kindertagesstätte ist gewaltig. Nicht nur was die Einrichtung oder die Ausstattung angeht, sondern auch die Kinder selbst sind nicht nur von der Kleidung sondern auch vom Verhalten her wie aus einer anderen Welt. Das Halloween Fest, mit zahlreichen Spielen und Süßigkeiten sowie unserem kleinen Konzert war ein Erfolg. 

Nun ist es so, dass ich seit letztem Donnerstag in einer neuen Gastfamilie bin. Ich selbst hatte zwar auch ab und an darüber nachgedacht zu wechseln, da es kleinere Probleme gab und ich auch mit den Gastgeschwistern nur sehr wenig Zeit verbringen konnte, da sie sehr viel Zeit beim Hockey verbrachten. Letztendlich ging dann aber alles so schnell,  weil meine Gastgroßeltern mein Zimmer brauchen, für eine der erwachsenen Töchter, die wieder zuhause einzieht, da sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Meine neue Gastfamilie ist aber sehr nett und besteht aus Eltern sowie 2 Gastschwestern, die 20 und 22 Jahre alt sind und beide an der Uni studieren. Sie interessieren sich sehr für Deutschland , da der Vater deutsche Vorfahren hat und auch schon 3 Jahre in Deutschland gearbeitet hat und die ältere der Schwestern war schon für 3 Monate als Schüleraustausch dort. Gerade fällt es mir noch etwas schwer mich einzugewöhnen, da wieder alles neu ist und meine alte Gastfamilie nach fast 3 Monaten eben schon wie ein Zuhause war. . . Zudem ist meine neue Gastfamilie ziemlich viel reicher, was mich noch etwas schockt, da es ein großer Kontrast zu meiner vorherigen Familie und zu meinem Projekt ist. Aber nichts desto trotz werde ich versuchen dies als Chance zu sehen, um das Leben einer andern paraguayischen Familie kennen zu lernen, sowie neue Facetten dieses Landes. 

Hier mit  meinen neuen Gastschwestern beim Abendessen in einem paraguayischen Restaurant (ganz links die Jüngere und ganz rechts die Ältere)  

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