Felices Pascuas! (Frohe Ostern!) 

Ein wenig verspätet möchte ich euch allen noch Frohe Ostern wünschen! Für mich war diese Zeit sehr besonders, da meine Eltern und meine Tante zu Besuch kamen. Am 3. April, also nach fast 8 Monaten, haben wir uns in Río de Janeiro getroffen und 3 Tage zusammen die Stadt erkundet. Danach sind wir alle zusammen nach Asunción geflogen und ich konnte ihnen meine neue Heimatstadt zeigen. Wir haben das Zentrum Asuncións erkundet, meine alte Gastfamilie besucht, Areguá und den Cerro Koi besichtigt und waren auf dem Mercado 4, einem riesigen Markt in Asunción, der täglich geöffnet hat. Einen Vormittag haben sie mich auf meine Arbeit begleitet. 

Vor der Christus Statue in Río 

Der berühmte Zuckerhut (der korrekt übersetzt eigentlich Zuckerbrot heißen müsste…)

Vor dem Regierungspalast in Asunción 

Treffen mit meiner alten Gastfamilie 

Abendessen mit meinen Gasteltern

Über die Osterfeiertage (das sind hier der Donnerstag und Freitag vor Ostern, Ostermontag gibt es nicht) sind wir an die Iguazú Wasserfälle an der brasilianischen und argentinischen Grenze gefahren, eines der 7 Naturwunder der Erde.  Am ersten Tag besichtigten wir die brasilianische Seite (ca. 2 Stunden) von der aus man einen Panoramablick auf die 20 großen und 255 kleinen Wasserfälle hat. An der argentinischen Seite verbrachten wir fast einen ganzen Tag, hier kann man die Wasserfälle einzeln ablaufen. 7000 Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde bis zu 82 Meter in die Tiefe. 

An unserem letzten Tag haben wir uns ein wenig im Zentrum von Ciudad del este, der paraguayischen Grenzstadt zu Brasilien, umgesehen. Ciudad del este ist eine wichtige Handelsstadt und vorallem bekannt für den günstigen Erwerb von Elektroartikeln. Danach ging es zum Abschluss noch an das Itaipu Wasserkraftwerk auf der paraguayischen Seite. Das riesige Projekt wurde 1974 von Paraguay und Brasilien gegründet und 1975 wurde mit dem Bau begonnen. Heute sind 20 Turbinen in Betrieb, die durchschnittliche Leistung liegt bei 95 MWh pro Jahr, dies entspricht der Leistung von 12 europäischen Kernkraftwerken. Allerdings fließen nur 5% der Energie nach Paraguay, deren restlicher Anteil wird an Brasilien verkauft. Das Kraftwerk hat enormen Ausmaße, die Masse an Eisenbeton hätte beispielsweise für eine Überlandstraße von Asunción nach New York gereicht, das verbaute Eisen für 380 Eiffeltürme. 
Das Wasserkraftwerk Itaipu

Den Ostersonntag verbrachten wir mit meiner Gastfamilie. Die Semana Santa (Heilige Woche) spielt in Paraguay eine wichtige Rolle, die Feiertage sind meist wichtiger als Weihnachten. Tradition ist die Herstellung von „Chipa“ (Gebäck aus Maismehl, Eiern, Stärke, Schmalz und Gewürz) die meist die Form runder Kringel hat. Am Dienstag vor Ostern haben wir auch im Kindergarten Chipa mit den Kindern gebacken. 
Abendessen mit meinen Gasteltern

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